Gebackene Apfelspalten

Hallo und schön, dass du da bist!

Auf meinem Blog war es in letzter Zeit ein wenig ruhig. Das lag einerseits daran, dass wir das Shooting für die neuen Backmischungen vorbereiten mussten und dann auch hatten und auf der anderen Seite, dass mein Computer gemeint hat, er bräuchte eine Abkühlung in Form von Wasser ;).

Das Shooting ist wieder einmal ganz super gelaufen und ich habe wieder einen Computer. Deshalb kann es auch gleich mit einem neuen Beitrag losgehen.

Heute möchte ich dir ein Rezept zeigen, das sicherlich jedem schmeckt. Ich kenne es schon seit meiner Kindheit und mache es auch für meine Kinder sehr gerne. Es sind “Gebackene Apfelspalten”, wobei es eigentlich Ringe sind, aber bei uns haben sie immer so geheißen.

 

Süßes mit Äpfeln

Du kannst sie als Hauptspeise machen, da gibt es aber bei uns immer vorher noch eine Suppe, oder als Nachspeise. Da kommen sie immer gut an. Vielleicht noch Schlagobers dazu? Mhmmm…….

Und so geht’s:

 

Zuerst die Äpfel (ca. 5-6 Äpfel) schälen und das Kerngehäuse mit einem Kernausstecher herausstechen.

Die Äpfel in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden.

Dann bereitest du den Teig vor.

 

240g Mehl

2 Eidotter

2 Eiklar (diese werden zu Schnee geschlagen)

1/2 Liter Milch

1 Prise Salz

Fett zum Herausbacken

 

Mehl, Eidotter, Milch Salz mit dem Schneebesen verrühren. Ist der Teig zu fest, etwas Milch dazu, ist er zu dünn, etwas mehr Mehl dazu. Der Teig darf nicht zu flüssig sein. Dann den Eischnee vorsichtig darunterheben.

Jetzt mit einer Gabel die Apfelringe durch die Masse ziehen und im heißen Fett herausbacken. Ich schaue immer, dass ganz viel Teig auf den Äpfel ist, denn den herausgebackenen Teig lieben wir am meisten.

 

Süßes mit Äpfeln

 

Die fertigen Äpfel auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreuen.

Fertig!

 

Süßes mit Äpfeln

Du kannst sie warm aber auch kalt essen. Oder zusammen mit Apfelmus servieren!

Sie eignen sich gut als Schuljause oder du kannst sie auch zu einem Picknick mitnehmen.

Ich wünsche dir gutes Gelingen und viele “Ahh’s” und “Ohh’s” und “Mhmm’s”! ;)

Alles Liebe, deine


Gebackene Mäuse in der Faschingszeit

Ich liebe Familientraditionen!

Bei meiner Omi gab es immer in der Faschingszeit “gebackene Mäuse”. Darauf haben wir uns Kinder immer ganz besonders gefreut.
Bei uns wird diese Tradition fortgesetzt. So wie es nur einmal im Jahr – und das zu Weihnachten – Kartoffelsalat mit Mayonnaise gibt, so gib’s bei uns im Fasching die Mäuse.

Faschingsmäuse (2)

Ich mache sie lieber als Krapfen, weil ich finde, dass die Zubereitung viel einfacher ist.
Hier das Rezept für dich:

Du brauchst:
1/2 kg Mehl (ich habe Bio-Dinkelmehl genommen)
3 Eidotter
1 ganzes Ei
8 dag Butter
7 dag Zucker
250g lauwarme Milch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch genommen)
7g Trockengerm
Saft einer halben Bio-Orange
abgeriebene Zitronenschalen von einer Zitrone
eine Prise Salz
Mindestens 1 Liter Öl zum Herausbacken
Zeit und Liebe

Und so geht es:

Butter und die Prise Salz in lauwarmer Milch schmelzen lassen.
Das Mehl in eine Küchenmaschine oder in eine Rührschüssel geben.
Eier, Zucker, Trockengerm, Orangensaft und die Zitronenschalen dazugeben.
Jetzt die Milch hinzufügen und alles mit der Maschine oder dem Mixer gut durchrühren.
Der Teig sollte sich von der Schüssel ein wenig lösen, dann passt es.
Nicht erschrecken – es ist ein eher weicher Teig.

Jetzt brauchst du ein wenig Geduld. Lasse den Teig dreimal gehen, das heißt, du deckst die Schüssel mit einem Tuch ab und der Teig sollte sich auf das Doppelte vergrößern. Am besten an einem warmen Ort. Ist das geschehen, mit einem Kochlöffel oder dem Mixer zusammenschlagen und gut durchkneten. Noch einmal gehen lassen und dann noch einmal das letzte Mal.
Zum Schluss wieder zusammenkneten.

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Bitte nicht zu heiß, denn sonst verbrennen die Mäuse!
Ist das Fett heiß, so nimmst du einen Esslöffel und stichst ein wenig vom Teig ab und lässt den Teig ins Öl gleiten. Jetzt heraus backen und auf einem Küchentuch das Fett abtropfen lassen.
Sie heißen deshalb Mäuse, weil manchmal beim Hineingleiten ins Fett ein kleines Teigschwänzchen entsteht :)

Faschingsmäuse (3)

Noch lauwarm mit Staubzucker bestreuen und genieße und genießen und genießen!

Faschingsmäuse (1)

Natürlich ist auch dieses Rezept kinderfreundlich – aber bitte aufpassen mit dem heißen Öl! Das Herausbacken übernehme ich lieber selber.

Faschingsmäuse

Gibt es bei dir zum Fasching auch etwas Spezielles oder ein traditionelles Gericht? Würde mich freuen, wenn du es mit uns teilst!

Faschingsmäuse (4)

Viel Freude beim Backen!
Alles Liebe, deine