Unser Marillenkuchen – der Beste!

Heute habe ich wieder unseren  Marillenkuchen gebacken.

 

marillenkuchen

Für uns der beste Kuchen. Aber Achtung – er ist wirklich ganz rasch weggegessen.

Marillenkuchen

Er ist so schnell und einfach zu machen, dass auch die Kinder mithelfen können.

Die Zubereitung habe ich schon einmal in einem Beitrag beschrieben.

Wenn ich dich mit meiner Begeisterung angesteckt habe, so bitte hier entlang – es wäre nämlich wirklich schade, wenn er in Vergessenheit gerät.

Marillenkuchen

Die Zutaten hast du sicherlich alle zu Hause und du kannst natürlich auch andere Früchte nehmen. Kirschen sind zum Beispiel auch sehr gut. Ein bißchen Zimt und Mandelblättchen darauf und fertig ist er.

 

Der ideale Sommerkuchen – nicht nur für den Sonntag!

 

Ich wünsche dir einen schönen Tag wo immer du auch bist!

Alles Liebe, deine


Hol dir den Sommer ins Haus

Ich bin ein Herbstkind!

Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit, mit seiner Kälte am Morgen, den Stürmen, die ums Haus jagen, den letzten Sonnenstrahlen, dessen Wärme ich noch auskoste, wann immer es geht.

Ich liebe es, wenn der Garten bedeckt ist mit Laub und auf unserer Terrasse der Wind in den Ecken mit den Blättern spielt.

Ich liebe die melancholische Stimmung, die Herbstnebel und die Kraft, die die Vergänglichkeit in sich trägt.

Obwohl im Frühling geboren, ist der Herbst doch meine Jahreszeit. Die Zeit des nach innen gehen und nach innen schauen, die Zeit, in der ich es mir zu Hause vor dem Feuer gemütlich machen kann.

Und doch brauche ich ab und zu noch ein wenig Restsommer, warme Sonnenstrahlen, denen ich mein Gesicht zum Wärmen entgegenstrecke und auch was das Essen betrifft – manchmal möchte ich mir noch den Sommer in die Küche holen.

So wie heute.

Marillenknödel (1)

Es gab Marillenknödel. Nach einem Rezept von meiner Mutter.

Marillenknödel

Wenn die Marillenzeit am Höhepunkt ist, dann friere ich immer in weiser Voraussicht einige Säckchen Marillen ein. Ganz mit Kern für die Knödel und schon halbiert und entkernt für Kuchen.

Hier das Rezept für die Knödel (die Masse reicht für 6 Knödel)

 

250g Topfen

1 Ei

2Esslöffel Grieß

2 Esslöffel Mehl (ich habe Dinkelvollkornmehl genommen)

2 Esslöffel Brösel

 

Alles zusammen rühren und ein wenig quellen lassen.

Dann gibst du die gefrorenen oder im Sommer natürlich die frischen Marillen in ein wenig Teig und formst einen Knödel.

Diesen in siedendem Wasser kochen lassen, solange, bis die Knödel an der Wasseroberfläche schwimmen.

In der Zwischenzeit gibst du einen guten Esslöffel Butter, Semmelbrösel und Zucker in eine Pfanne und lässt alles gut bräunen. Fertig sind die Butterbrösel.

Die fertigen Knödel in den Brösel schwenken und noch Staubzucker obendrauf.

Mhmm, das ist ein Sommergruß!

Marillenknödel (2)

 

Hier noch einer kleiner Tipp: Falls du nur Topfenknödel machen möchtest, dann lass einfach das Mehl weg. Du kannst diese auch in Brösel wälzen und mit einer Fruchtsauce, z.B.: Erdbeersauce servieren. Das Tüpfelchen auf dem i ist noch ein wenig Schlagobers.

 

Ich wünsche dir gutes Gelingen!

Alles Liebe deine

 


Frau Fleißig hat was mitgebracht!

Heute wird das Geheimnis gelüftet!

Es gibt eine neue Backmischung im Hause Frau Fleißig!

Der Kaiserschmarrn!  Derzeit mein absoluter Liebling.

 

2 Kopie 3

Ich kann euch sagen, er ist himmlisch weich, locker, flaumig, süß und zergeht auf der Zunge!

Ich bin ganz verliebt in ihn!

Ich muss gestehen, vom Kaiserschmarrnbacken hatte ich früher großen Respekt und er ist mir ehrlich gesagt nie gelungen.

Aber dann habe ich probiert und getüftelt und ich kann sagen, er gelingt ganz einfach. Bei uns gibt es jetzt ganz oft einen Kaiserschmarrn zu Mittag oder auch als Nachspeise.

Das Fläschchen schaut zwar klein aus, aber die Portion reicht für zwei Hauptspeisen oder für vier süße Nachtische.

Ab heute ist er im Shop erhältlich oder wenn du Lust hast, von Freitag bis Sonntag bin ich auf dem Kunsthandwerksmarkt im Augarten in Wien.  Da wir er zum ersten Mal präsentiert.

Mhmm, sieht er nicht herrlich aus?

kaiserschmarrn 1

 

Gut dazu passt Marillenkompott oder Zwetschkenkompott.

Ich friere Marillen und Zwetschken immer in der Saison ein, damit ich auch in der kälteren Jahreszeit ein Stück vom Sommer habe. Daraus mache ich dann Marillenknödel oder Zwetschkenknödel, Kompott oder Marmelade ohne Zucker für Herrn Fleißig.

Marmelade ohne Zucker hält sich nicht so lange, ist kaum bis gar nicht von normaler Marmelade zu unterscheiden und wirklich ganz simpel zu machen – aber davon mehr in einem anderen Post :)

 

Nun möchte ich dir noch verraten, wie du den Kaiserschmarrn perfekt zubereitest:

Gib in eine Rührschüssel die Zutaten für den Kaiserschmarrn (Milch und Eidotter) und verrühre sie gut mit einem Schneebesen,  das Eiklar schlägst du zu Eischnee.

Vorsichtig den Eischnee unterheben. Nun gibst du in eine Pfanne einen ordentlichen Esslöffel voll Butter. Wenn die Butter geschmolzen ist, dann leere die Masse in die Pfanne. Nun lass sie bei mittlerer Hitze schön goldgelb werden.

Ich hebe die Masse an der Seite immer vorsichtig mit einem Holzspatel an, um zu sehen ob die Seite schon gut angebacken ist. Wenn dies der Fall ist, so teile ich den Schmarrn mit einem Pfannenwender in 4 Teile und drehe jeden Teil um. Wenn das nicht exakt gelingt, macht das auch nichts! Jetzt wieder anbacken lassen.

Ist dies auch geschehen, so drehe ich die Viertel immer wieder um, bis kein “roher Teig” mehr sichtbar ist und alles schön goldig ist. Jetzt kannst du – je nach Pfanne  – mit einer Gabel, Holzgabel oder Holzspatel  den Teig in kleine Stücke reißen.

Dann die Pfanne weg von der Hitze stellen und einen Deckel darauf geben und ca. 5-10 Minuten den Schmarrn rasten lassen. So wird er ganz weich und flaumig. Das war’s auch schon. Nein nicht ganz, er muss vor dem Servieren noch mit Staubzucker bestreut werden.

Ich wünsche dir gutes Gelingen!

 

 

Alles Liebe, deine

 

 

 


Sommerkuchen

Hast du schon unseren Sommerkuchen probiert?

Heute möchte ich dir das Rezept von einem unserer Lieblingskuchen geben.

Du brauchst nicht mehr als 10 Minuten um ihn vorzubereiten. Aber Achtung! Gegessen ist er in 5 Minuten! Zumindest ist das bei uns immer so. Er schmeckt wirklich herrlich.  Zart, süß und absolut flaumig. Es zahlt sich aus ihn zu probieren!

Hier das Rezept dafür:

4 Eier

220g Zucker

1/8l Öl

Alles zusammen mit dem Mixer gut schaumig rühren.

330g Mehl, 1 Packerl Backpulver und 1/8l Wasser dazu und alles verrühren.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen, mit Marillenhälften belegen, Zimt darüber streuen und ca. 20-30 Minuten bei 180 Grad backen. Die Zeit kann natürlich von Ofen zu Ofen unterschiedlich sein.

Der Kuchen ist ratz fatz gemacht und schmeckt wirklich sehr, sehr gut.
Probiere es aus!
Du kannst ihn auch mit anderem Obst belegen und noch Mandelblättchen darüber streuen.

Ich wünsche dir gutes Gelingen, deine